KURZANLEITUNG Ausschreibungs-, Vergabe- und Vertragsmanagement (Heft 3)

Elixmann, Robert (Verfasser); Eschenbruch, Klaus (Verfasser);
Volkmann, Walter (Verfasser, Herausgeber)
Berlin: DVP-Verlag, 2015, IV,43 S.; ISBN 978-3-937130-46-0

 
Der Prozess der Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung (AVA) kann nicht losgelöst vom übrigen Planungs- und Realisierungsprozess gesehen werden, wenn die bei Projektbeginn definierten Ziele am Ende des Projekts auch wirklich erreicht werden sollen. Der phasenweise Ablauf der Arbeit bei Planung und Realisierung und dessen Spiegelung in der HOAI gestattet - eine saubere Dokumentation vorausgesetzt - einen Vergleich der für die jeweilige Phase vorliegenden Ergebnisse mit denen der vorausgegangenen Phasen.
 
Das kann aber nur dann zum Erfolg führen, wenn alle beteiligten Planer in der gleichen Leistungsphase arbeiten und die Arbeitsergebnisse zeitnah ausgetauscht bzw. vom führenden Objektplaner in die eigene Arbeit integriert werden. Zur Minimierung von Kosten- und Terminrisiken müssen deshalb im Projekt Haltepunkte definiert werden an denen die ursprünglichen Ziele mit den bis jetzt vorliegenden Arbeitsergebnissen verglichen werden. Dann kann bei einem befriedigenden Ergebnis die nächste Phase - und das dafür benötigte Budget - freigegeben oder aber im Negativfall das Ergebnis verbessert werden, indem durch Veränderung der Rahmenbedingungen in eine frühere Leistungsphase noch einmal eingestiegen wird. Das Projekt kann an diesem Punkt abgebrochen werden oder die Verschlechterung des Ergebnisses wird akzeptiert. Diese Haltepunkte sind sogenannte Quality Gates, die nicht einfach überfahren werden dürfen.
 
Die Kurzanleitung gibt Hinweise, was und wie etwas zu tun ist.
 
Schlagwörter zum Inhalt:
Bauprojekt; Ausschreibung; Vergabe; Vertragsgestaltung; Abrechnung;
Bauplanung; Baudurchführung; Controlling; Abnahme
 
Rezension: IRB 2015-1132
2015(07):9014839