Über uns

Verbandszweck und Ziele

Der Deutsche Verband der Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V. (DVP) wurde 1984 mit der Zielsetzung gegründet, das Fachwissen auf diesem Gebiet zu erweitern und qualitativ zu verbessern, die Ergebnisse der interessierten Fachwelt zugänglich zu machen und durch die Mitglieder das Zusammenwirken der Projektbeteiligten am Bau positiv zu fördern.

Der DVP repräsentiert heute als bekannter und anerkannter Berufsverband mit unveränderter Zielsetzung und zahlreichen Aktivitäten die im Projektmanagement für die Bau- und  Immobilienwirtschaft tätigen Unternehmen.
 
Den Imageflyer des DVP finden Sie hier.
 

Leistungen und Mitgliedernutzen

  • Förderung der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet des Projektmanagements und der Projektentwicklung
  • Zertifizierungen als Projektsteuerer und Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft
  • Erstellen von Leitlinien für die Aus- und Weiterbildung
  • Herausgabe einer Berufsordnung zur Festlegung von Qualifikationsmerkmalen für Projektmanager
  • Förderung des Verständnisses von Projektmanagementaufgaben
  • Facharbeit in Arbeitskreisen zu aktuellen Themen
  • Mitarbeit und Leitung der AHO*-Fachkommission Projektsteuerung/Projektmanagement
  • Austausch von Wissen und Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene
  • Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Vereinigungen
  • Ausrichtung von Fachtagungen, Kongressen und Seminaren
  • Beteiligung an Messen und Fachkongressen
  • Herausgabe von Publikationen
  • Vertreten der Berufsinteressen gegenüber Institutionen
  • Mitgliederservice und -information
  • Öffentlichkeitsarbeit: Newsletter, Internetportal
  • Beratung, Fachinformationen

 
*AHO Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V.

Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Norbert Preuß
Geschäftsführender Vorstand
PREUSS GmbH, München

Ressorts: Geschäftsstelle, Personal, Finanzen, Veranstaltungsplanung und Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit, Verbandsentwicklung, Leitung der AHO-Fachkommission

Dipl.-Ing. Werner Schneider
Geschäftsführender Vorstand
DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG, Wuppertal

Ressorts: Geschäftsstelle, Finanzen, Stipendien, Entwicklung der Leistungsbilder, Verlagswesen, Redaktion Newsletter

Prof. Dr. Klaus Eschenbruch
Kapellmann + Partner Rechtsanwälte mbB, Düsseldorf

Ressorts: Öffentlichkeitsarbeit, Hochschulkontakte, Wissenschaft und Forschung, Beiratskoordination, Rechtsangelegenheiten

Dipl.-Ing. Architekt Remus Grolle-Hüging
agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren

Ressorts: Weiterbildungsprogramm, Programmentwicklung, Referentenbindung, Mitgliederakquise

Prof. Dr.-Ing. Thomas Höcker
Höcker Project Managers GmbH, Bochum

Ressorts: Arbeitskreise, Hochschulkontakte, Förderpreis

 

Mitglieder

Der DVP hat per 31.12.2016 insgesamt 360 Mitglieder,
davon 195 Firmenmitglieder, 125 persönliche, 27 kooperative
sowie 13 Ehrenmitglieder.

Damit vertritt der DVP insgesamt etwa 3.000 Fach- und Führungskräfte,
die überwiegend im Projektmanagement im Bauwesen tätig sind.
 

Geschäftsstelle

Sonja Buchholz

Dipl.-Ing. (FH) Sonja Buchholz

Geschäftsstellenleitung

T +49 (30) 364 280 053
F +49 (30) 364 280 051

E buchholz@dvpev.de
 

Ramona egenolf

Ramona Egenolf M. A.

Programmmanagerin DVP-ZERT®

T +49 (0)30 364 280 052
F +49 (0)30 364 280 051

E egenolf@dvpev.de

Stefanie Pfisterer Dipl.-Ing. Stefanie Pfisterer

Verbandsassistenz/Organisation

T +49 (0)30 364 280 050
F +49 (0)30 364 280 051
M +49 (0)172 628 638 2

E info@dvpev.de

Mehtap Ergen Mehtap Ergen

Assistenz der Geschäftsstelle

T +49 (0)30 364 280 054
F +49 (0)30 364 280 051

E ergen@dvpev.de


Postanschrift

DVP Deutscher Verband der Projektmanager
in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V.
Uhlandstraße 20-25
D-10623 Berlin

Satzung

Fassung der Beschlussfassung
in der Mitgliederversammlung am 27. November 2014

 

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen "Deutscher Verband der Projektmanager
    in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V. (DVP)".
  2. Sitz des Vereins ist Berlin.
  3. Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen.

 

§ 2 Zweck des Vereins

  • Aufstellung und Herausgabe einer Berufsordnung
  • Förderung des Verständnisses von Projektmanagementaufgaben
  • Austausch von Wissen und Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene
  • Herausgabe von Publikationen
  • Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Vereinigungen
  • Ausrichtung von Fachtagungen und Kongressen
  • Vertreten der Ziele des Vereins, insbesondere gegenüber den gesetzgebenden Institutionen
  • Durchführung und Förderung der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet des Projektmanagements
    in der Bau- und Immobilienwirtschaft, z.B. auch durch Forschungs- und/oder Gutachtenaufträge oder Stipendien an Hochschulen
  • Erstellung von Leitlinien für die Aus- und Weiterbildung
  • Festlegen von Qualifikationsmerkmalen für Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft einschließlich der Durchführung von Zertifizierungen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft

(1)     Mitglieder des Vereins sind:

  • persönliche Mitglieder und Firmenmitglieder
  • kooperative Mitglieder
  • Ehrenmitglieder.

(2)     Natürliche Personen und Firmen (juristische Personen) können Mitglieder (entweder persönliche Mitglieder oder Firmenmitglieder) werden, sofern sie aufgrund einer entspre­chenden fachspezifischen Qualifikation Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft selbstständig und unabhängig erbringen sowie die Vereinszwecke und die Berufsordnung des Vereins fördern wollen.

Eine Firmenmitgliedschaft kann auch von juristischen Personen beantragt werden, sofern Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft lediglich durch (selbstständige) Unternehmensbereiche/-abtei­lungen eines Unternehmens erbracht werden.

Persönliche Mitglieder können nur natürliche Personen werden, sofern diese als Mitarbeiter eines Unternehmens Projektmanagement­leistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft erbringen und keine organschaftliche Stellung (z.B. als Geschäftsführer) haben. Geschäftsführend tätige natürliche Personen haben auf die Firmenmitgliedschaft ihres Unternehmens hinzuwirken.

(3)     Kooperative Mitglieder können Personen und Institutionen sein, die im Bereich des Projektmanagements wirken, aber nicht die Voraussetzungen des Absatz (2) erfüllen wie zum Beispiel:

  • Universitätsinstitute/Lehrstühle
  • rechtsfähige Körperschaften
  • Behörden
  • Anwälte, Anwaltssozietäten, Unternehmensberatungs- und WP-Gesellschaften
  • Auftraggeber oder planende bzw. ausführende Unternehmen sowie deren Mitarbeiter

soweit sie bereit sind, die Ziele des Vereins zu fördern.

(4)     Zu Ehrenmitgliedern können Personen auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mit­gliederversammlung ernannt werden, die sich um den Verein und seine Ziele hervorragend verdient gemacht haben. Unter den Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung eine(n) Ehrenvorsitzende(n) ernennen.

(5)     Die Aufnahme der Mitglieder nach § 3.1. bis § 3.3 erfolgt aufgrund eines schriftlichen oder in Textform gefassten Aufnahmeantrages. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach seinem Ermessen und bestätigt schriftlich oder in Textform die Aufnahme. Bei Ablehnung besteht kein Anspruch auf Mitteilung der Gründe.

Der Vorstand kann Richtlinien beschließen, die Kriterien für die Ermessensausübung fest­legen. Dabei kann bei neuen Mitgliedern auch vorgesehen werden, dass eine nur begrenzte Berufspraxis durch die Teilnahme am DVP-Weiterbildungsprogramm bzw. eine DVP-Zerti­fizierung ausgeglichen wird.

(6)     Zertifizierung

Persönliche Mitglieder und Mitarbeiter der Firmenmitglieder können sich auf Antrag nach den Bestimmungen in § 3 der DVP-Berufsordnung zertifizieren lassen. Das DVP-Zertifikat dient zum Nachweis der Fachkompetenz für Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet: durch Tod sowie durch Erlöschen der Gesellschaft oder Institution oder durch Austritt oder durch Ausschluss.

 

§ 5 Austritt, Ausschluss

(1)     Der Austritt kann nur schriftlich oder in Textform an den Vorstand zum Schluss des Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten erklärt werden.

(2)     Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes den Ausschluss eines Mitgliedes aus wichtigem Grund beschließen. Dem Mitglied muss vor der Abstimmung Gele­genheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Der Beschluss über den Ausschluss ist vom Vorstand schriftlich zu begründen und dem Mit­glied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Das Erlöschen der Mitgliedschaft durch Aus­schluss befreit nicht von noch bestehenden Verpflichtungen gegenüber dem Verein. Wich­tige Gründe für einen Ausschluss sind insbesondere die Nichtzahlung von Mitgliedsbeiträgen trotz wiederholter Mahnung und die Schädigung der Interessen oder des Ansehens des Vereins.

 

§ 6 Mitgliedsbeitrag

  1. Es ist ein jährlicher Mitgliedsbeitrag zu leisten, dessen Höhe von der Mitglieder­versammlung festgesetzt wird. Der Mitgliedsbeitrag kann für Firmenmitglieder, persönliche Mitglieder und kooperative Mitglieder in unterschiedlicher Höhe festgesetzt werden.
  1. Der Beitrag ist zu Beginn des Geschäftsjahres fällig.
  1. Der Vorstand kann auf schriftlich begründeten Antrag den Beitrag stunden, ermäßigen oder in besonderen Ausnahmefällen ganz erlassen.
  1. Ehrenmitglieder sind von der Verpflichtung zu Beitragsleistungen befreit.

 

§ 7 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand (Präsidium)
  • die Mitgliederversammlung.

 

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand führt die Geschäfte und erledigt alle sonstigen Angelegenheiten des Vereins, soweit in dieser Satzung nichts Abweichendes geregelt ist.

    Der Vorstand hat ins­besondere folgende Aufgaben:

  • Einberufung von Mitgliederversammlungen
  • Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  • Erstattung des Jahresberichts in der ordentlichen Mitgliederversammlung
  • Aufstellung eines Wirtschaftsplanes und der Jahresabrechnung.

 

Soweit mit Zustimmung der Mitgliederversammlung Aufgaben der Geschäftsführung auf Nichtvorstandsmitglieder übertragen werden, wie etwa bzgl. der Rechnungsprüfung, des Weiterbildungsprogramms oder eines Zertifizierungsprogramms, überwacht der Vorstand diese Tätigkeiten.

Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitglie­derversammlung gewählt.

Die Mitgliederversammlung kann einen oder zwei gleichberechtigte 1. Vorsitzende (Präsi­denten/Präsidentinnen) und deren Stellvertreter bestimmen. In letzterem Falle (zwei 1. Vor­sitzende) nehmen die beiden 1. Vorsitzenden (Präsidenten/Präsidentinnen) die ihnen über­tragenen Aufgaben gemeinsam wahr. Im Übrigen entscheiden die gewählten Vorstands­mitglieder im Rahmen der Festlegungen der Geschäftsordnung des Vorstands über die Ressortverteilung innerhalb des Vorstandes.

Sofern die Mitgliederversammlung Ehrenvorsitzende ernannt hat, können diese die Funktion eines beratenden Mitgliedes des Vorstandes wahrnehmen.

(2)     Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

(3)     Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neu- oder Wiederwahl des Vorstandes im Amt.

(4)     Die gewählten fünf Vorstandsmitglieder stellen den Vorstand im Sinne des § 26 BGB dar. Soweit keine anderweitigen Festlegungen getroffen sind, vertreten jeweils zwei der fünf Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei ein Vorstandsmitglied die Funktion eines ersten Vorsitzenden (Präsidenten) oder dessen Stell­vertreter innehaben muss.

(5)     Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, führen die übrigen Vor­standsmitglieder bis zur nächsten Mitgliederversammlung die Geschäfte des Vorstandes weiter. In dieser Sitzung kann für den Rest der Amtszeit für das ausgeschiedene Mitglied ein Nachfolger gewählt werden.

 

§10 Vorstandssitzungen

Der 1. Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet sie. Sofern zwei gleichbe­rechtigte 1. Vorsitzende bestellt sind, kann jeder der beiden 1. Vorsitzenden Vorstands­sitzungen einberufen. Dies muss auch auf Antrag von mindestens drei Vorstandsmitgliedern geschehen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei Berufung von zwei gleichberechtigten 1. Vorsitzenden die Stimme des älteren Vorsitzenden.

 

§ 11 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung muss als Jahreshauptversammlung einmal im Geschäftsjahr einberufen werden. Die Einberufung soll im vierten Quartal des Geschäfts­jahres vorgenommen werden.
     
  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
  • Satzungsänderungen
  • Genehmigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Geschäftsordnung für den Vorstand
  • Entgegennahme des vom Vorstand zu erstattenden Jahresberichtes und des zu erstellenden Wirtschaftsplanes
  • Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer über das vergangene Geschäftsjahr
  • Entlastung des Vorstandes
  • Entlastung der Rechnungsprüfer
  • Wahl des Vorstandes
  • Wahl zweier Rechnungsprüfer
  • Genehmigung des Protokolls der vorangegangenen Mitgliederversammlung
  • Ernennung der Ehrenmitglieder
  • Entscheidung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge
  • Beschlussfassung über Anträge
  • Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern und Abwahl von Vorstandsmitgliedern
  • Festlegung des Termins der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.

Mitgliederversammlungen werden von dem bzw. einem der 1. Vorsitzenden des Vorstandes einberufen und geleitet (Versammlungsleiter).
 

  1. Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern schriftlich oder in Text­form unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung mindestens sechs Wochen vor dem Versammlungstag zu übersenden. Zum Nachweis der fristgerechten Einladung genügt es, dass die Einladung zur Post gegeben wurde.
     
  1. Auf Verlangen des Vorstandes oder mindestens 1/4 der Vereinsmitglieder ist vom Vor­stand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die innerhalb von drei Monaten nach dem Verlangen bzw. dem Antrag stattzufinden hat.
     
  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig.
     
  1. Soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Zu einem Beschluss, der eine Satzungsänderung enthält, ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Dies gilt auch für den Ausschluss von Mitglie­dern. Für die Abwahl von Vorstandsmitgliedern ist eine 3/4-Mehrheit erforderlich.
     
  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB wird ermächtigt, Änderungen, die das Register­gericht oder die Steuerbehörde nachweislich für erforderlich halten, selbst vorzunehmen.
     
  1. Anträge auf Erweiterung der Tagesordnung einer Mitgliederversammlung sind dem Vorstand spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich oder in Schriftform einzureichen.
     
  1. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann durch einen schrift­lich Bevollmächtigten ausgeübt werden, der selbst Mitglied sein muss. Jedes Mitglied darf maximal vier andere Mitglieder vertreten.
     
  1. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, aus dem die ordnungsgemäße Einberufung, die Zahl der anwesenden und stimmberechtigten Mit­glieder, der Gang der Verhandlung und die satzungsgemäße Gültigkeit der gefassten Beschlüsse ersichtlich sein muss. Die Niederschrift ist von dem Versammlungsleiter und dem amtierenden Schriftführer zu unterzeichnen. Das Protokoll ist jedem Mitglied zu über­senden. Die Genehmigung obliegt der Mitgliederversammlung.

 

§12 Bestimmung für die Wahlen

Wahlberechtigt sind alle Vereinsmitglieder. Wahlen sind geheim durchzuführen, sofern dieses mindestens einer der anwesenden Wahlberechtigten verlangt.

Die Mitglieder des Vorstandes und die Rechnungsprüfer werden einzeln gewählt. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Jedes Mitglied des Vereins hat das Vorschlagsrecht für die Kandidaten. Vor der eigentlichen Wahl muss der Kandidat sein Einverständnis hierfür abgegeben haben. Ergibt sich bei der Kandidatur mehrerer Bewerber für ein Amt keine solche Mehrheit für einen Bewerber, so wird in einem zweiten Wahlgang in einer Nachwahl zwischen den Bewerbern mit der größten Stimmenzahl die Entscheidung mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen getroffen. Die Auszählung erfolgt öffentlich in der Sitzung. Die Amtszeit neu gewählter Mitglieder des Vorstandes beginnt mit dem Anfang des auf die Mitgliederversammlung folgenden Geschäftsjahres.

 

§13 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außer­ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss ist nur wirksam, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist und mindestens 3/4 der Anwesen­den für die Auflösung stimmen.
  1. Bei mangelnder Beschlussfähigkeit wird innerhalb eines Monats eine neue Versamm­lung einberufen, die in jedem Fall beschlussfähig ist und mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder die Auflösung beschließen kann.
  1. Der Auflösungsbeschluss muss eine Bestimmung darüber enthalten, auf wen das Vermögen des Vereins übergehen soll. Das Vermögen darf nur einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft für die Förderung von Wissenschaft und Forschung zufallen. Dies gilt auch bei Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes.

 

§ 14 Inkrafttreten

Diese geänderte Satzung tritt mit der Eintragung der Satzungsänderung in das Vereins­register in Kraft.

 

Düsseldorf, den 27.11.2014

 

Hier finden Sie die Satzung zum Download.

Berufsordnung

 

§ 1 Geltungsbereich

Die nachfolgenden Bestimmungen stellen die Berufsordnung des Berufsverbandes des DVP dar. Die Berufsordnung gilt für Mitglieder des DVP, die Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft gem. § 2 Abs. 1 bis 3 erbringen. Die nachfolgenden Regelungen sollen die für Architekten und Ingenieure geltenden Berufsordnungen der Kammern und Verbände nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen.

 

§ 2 Begriffe

(1) Projektmanagement ist die Wahrnehmung von Auftraggeberfunktionen bei der Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten in technischer und wirtschaftlicher, zum Teil auch rechtlicher Hinsicht. Projektmanagement kann sowohl Leistungen der Projektsteuerung wie auch der Projektleitung umfassen.

(2) Projektsteuerung betrifft die Wahrnehmung von Auftraggeberfunktionen bei der Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten in beratender Funktion (Stabsfunktion).

(3) Projektleitung umfasst  die Wahrnehmung  von Auftraggeberfunktionen bei der Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten im Sinne von Weisungs- und Entscheidungsbefugnissen und in der Regel Ergebnisverantwortung (Linienfunktion).

 

§ 3 Qualifizierung und DVP-Zertifizierung

Die Berufsangehörigen werden die Weiterbildungsprogramme des DVP nutzen und unterstützen. Sie werden ihren Mitarbeitern die Möglichkeit einräumen, an den Weiterbildungsprogrammen teilzunehmen und die Teilnahme fördern.

Der DVP bietet ein Zertifizierungsprogramm (DVP-ZERT®) an. Die Vereinsmitglieder werden die Zertifizierung ihrer Mitarbeiter möglichst im DVP-Zertifizierungsprogramm durchführen lassen. Die Rahmenbedingungen hierfür, die durch den DVP-ZERT®-Programmbeirat festgelegt werden können, sind zu beachten.

 

§ 4 Allgemeine Berufspflichten

(1) Mitglieder haben die ihnen übertragenen Aufgaben gewissenhaft, vollständig und rechtzeitig zu erfüllen.

(2) Sie haben sich innerhalb und außerhalb ihres Berufes so zu verhalten, wie es ihrer herausgehobenen Stellung als Vertrauenspersonen des Auftraggebers erfordert und dass das Ansehen der Mitglieder des Berufsstandes der Projektmanager nicht beeinträchtigt wird.

 

§ 5 Werbeverbot

Mitgliedern ist Werbung gestattet. Die Werbung ist ausschließlich sachlich auszugestalten. Andere Berufsangehörige dürfen nicht herabgesetzt werden.

 

§ 6 Interessenvertretung für den Auftraggeber, Wahrung der Unabhängigkeit

(1) Der Projektmanager nimmt ausschließlich Vermögensinteressen seines Auftraggebers wahr. Andere Projektbeteiligte behandelt er mit Respekt, kooperativ und fair.

(2) Vereinsmitglieder sollen keine Bindungen eingehen, die eine gewissenhafte und objektive, möglichst unabhängige Berufsausübung gefährden.

 

§ 7 Vertretung des Auftraggebers

(1) Mitglieder achten darauf, dass ihre Rolle in der Projektorganisation, insbesondere der Umfang einer etwa erteilten Vollmacht frühzeitig – durch schriftliche Vollmachtserklärung - geklärt wird. Sofern ein Mitglied aufgrund der Besonderheiten die Übertragung von Vertretungsmacht für notwendig erachtet, weist er den Auftraggeber hierauf rechtzeitig hin. Ansonsten wird der Projektmanager im Einsatzmodell der Projektsteuerung als Berater seines Auftraggebers tätig.

(2) Auch soweit dem Mitglied Vollmacht übertragen ist, stimmt er alle bedeutsamen Geschäftsvorgänge mit seinem Auftraggeber ab.

 

§ 8 Interessenkollisionen

Gerät ein Mitglied in einen Interessenkonflikt, hat es den Auftraggeber unverzüglich hierauf hinzuweisen und die Entscheidung des Auftraggebers abzuwarten.

 

§ 9 Vergütung

Mitglieder sind in ihrer Honorarfindung frei. Die von ihnen geltend gemachte Vergütung soll in einem angemessenen Verhältnis zu der übertragenen Aufgabe stehen. Mitglieder können davon ausgehen, dass die vom DVP (bzw. der AHO-Fachkommission) vorgeschlagenen Vergütungssysteme/Vergütungsvorschläge angemessen im vorgenannten Sinne sind.

 

§ 10 Verstöße gegen diese Berufsordnung und weitere Standesregeln

(1) Jedes Firmenmitglied hat seine Mitarbeiter zur Beachtung der Berufsordnung aufzufordern.

(2) Verstöße des Mitgliedes gegen diese Berufsordnung werden nach Maßgabe der Satzung des DVP geahndet, ggf. durch Verweis oder Ausschluss aus dem DVP.

 

§ 11 Inkrafttreten

Diese geänderte Berufsordnung tritt am 01.12.2014 in Kraft.

 

Düsseldorf, den 27.11.2014

 

Hier finden Sie die Berufsordnung zum Download.

Mitgliedschaften


AHO Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V.

Der AHO Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V., hervorgegangen aus dem bereits 1923 gegründeten AGO, ist der Zusammenschluss maßgeblicher Ingenieurverbände, der Länderingenieurkammern Deutschlands sowie einiger Architektenkammern und –verbände. Als Fachverband wahrt und vertritt der AHO die Honorar- und Wettbewerbsinteressen von Ingenieuren und Architekten.

Hauptaufgaben des AHO sind der Erhalt und die Weiterentwicklung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI. Im In- und Ausland implementiert der AHO die HOAI mit ihren positiven Effekten auf Wirtschaft und Gesellschaft und entwickelt sie als anerkanntes und geschätztes Regelwerk im Sinne aller am Baugeschehen Beteiligten weiter. Darüber hinaus wirkt der AHO aktiv an der Fortentwicklung des Vergaberechts (VOF) mit und setzt sich gegenüber dem Gesetzgeber für die Schaffung eines eigenständigen Architekten- und Ingenieurvertragsrechts unter Lösung der Problematik der gesamtschuldnerischen Haftung maßgeblich ein.

Der DVP leitet die AHO-Fachkommission Projektsteuerung/Projektmanagement und trägt somit maßgeblich zu den im Bundesanzeiger veröffentlichten Schriften bei.

Mehr Informationen unter www.dvpev.de/aho-fachkomission  /  www.aho.de

 


DGA-Bau  Deutsche Gesellschaft für Außergerichtliche Streitbeilegung im Bauwesen e.V.

Ziel der DGA-Bau ist es, die Wahrnehmung der bestehenden Alternativen zur Außergerichtlichen Streitbeilegung im Bauwesen zu verstärken, deren proaktive Nutzung zu fördern und zur Umsetzung vorhandener Initiativen und Empfehlungen beizutragen.

Mehr Informationen unter www.dga-bau.de

 

 


ICPMA International Construction Project Management Association

Die ICPMA ist ein internationales Experten-Forum und versteht sich als Dachverband nationaler PM-Organisation in der Bau und Immobilienwirtschaft mit dem Ziel, Leistungsbilder in den einzelnen Ländern zusammenzuführen sowie eine Wissens und Netzwerk-Plattform zu bieten.

Der DVP ist als nationaler Berufsverband kooperatives Mitglied.

Mitgliedervorteil: Zugang zur Wissens- und Networking-Plattform

Mehr Informationen unter www.icpma.net

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Gemeinsame Initiative „the better way“ von ICPMA und DVP

 


ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA)  ist die ordnungs- und wirtschaftspolitische Interessenvertretung der Immobilienwirtschaft. Er fördert und begleitet geeignete Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen und politischen Umfelds der Immobilienwirtschaft.

Die 'Mitgliedschaft des DVP im  ZIA ergab sich aus der Entwicklung, dass der ZIA zunehmend bei technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen  zu Stellungnahmen aufgefordert wurde und dafür diePartnerschaft zu Fachverbänden suchte.

Mehr Informationen unter www.zia-deutschland.de