Neuzugänge im DVPzert-Programm: PM-Module Führung, Kommunikation sowie Moderation und Auftreten

„Oft gelten Führung, Kommunikation und Moderation als ‚Soft Skills‘. Doch für uns sind es harte Erfolgsfaktoren im Projektmanagement. Ohne sie geht gar nichts.“ Mit diesen klaren Worten beschreibt Kim Wendland, Programmmanagerin des DVPzert, den Anspruch hinter den drei neuen PM-Modulen, die ab 2026 angeboten werden.

Zu den PM-Modulen geht es HIER.

Mehr als eine Überarbeitung

Die Themen Führung und Kommunikation waren im DVPzert-Weiterbildungsprogramm bereits zuvor vertreten. Mit der aktuellen Neuausrichtung wurden die Module grundlegend überarbeitet. Sie setzen auf szenisches Arbeiten, noch praxisnäher und bieten unmittelbares Feedback aus realistisch nachgestellten Situationen. Ergänzt wird das Programm erstmals durch ein Modul zum Thema Moderation, das gezielt auf Auftreten und Präsenz eingeht.

Besonders wertvoll ist die Kombination der beiden Dozentinnen: Charlotte Baumann-Lotz bringt ihre Erfahrung als Kommunikationsexpertin und Coachin ein, Doris Gruner ergänzt als ausgebildete Schauspielerin mit Business-Hintergrund eine außergewöhnliche Perspektive. Teilnehmer erleben Szenen aus ihrem Projektalltag so realitätsnah, dass unmittelbares Feedback möglich wird – sowohl auf der fachlichen als auch auf der persönlichen Ebene. Diese Mischung macht die Module besonders effektiv.

Führung: Das Organigramm wird‘s nicht richten

Laterale Führung in Projekten bedeutet, wirksam Einfluss zu nehmen, auch ohne formale Macht. Projekte sind von wechselnden Konstellationen und komplexen Interessen geprägt. In diesem Workshop reflektieren die Teilnehmer ihre Rolle, entwickeln persönliche Führungsstärke und trainieren konkrete Situationen aus ihrem Arbeitsalltag. Mit szenischen Übungen und direktem Feedback wird erlebbar, wie Führung auch in schwierigen Momenten gelingt.

Kommunikation und Konflikt: Klartext statt Kommunikationskarambolage

Kommunikation entscheidet über Zusammenarbeit, über das Treffen von Entscheidungen und über die Lösung von Konflikten. In diesem PM-Modul geht es nicht darum, Modelle auswendig zu lernen. Vielmehr erleben die Teilnehmenden ihre eigenen Situationen unmittelbar und können ausprobieren, wie Gespräche verlaufen und welche Strategien Wirkung entfalten. Konfliktdynamiken werden sichtbar, Missverständnisse aufgearbeitet und Handlungsoptionen erweitert. Das Ergebnis ist ein tiefgreifendes Verständnis, das nachhaltiger wirkt als reine Theorie.

Moderation und Auftreten: Wenn alle reden, aber keiner moderiert

Ganz neu im Programm ist das Modul Moderation und Auftreten. Hier lernen Teilnehmer, Meetings und Diskussionen strukturiert zu steuern und gleichzeitig souverän aufzutreten. Stimme, Körpersprache und Präsenz werden hinterfragt und gestärkt. Auch die besonderen Herausforderungen virtueller Meetings sind Teil des Programms. Darüber hinaus trainieren die Teilnehmer das Vorstellen von Inhalten vor größeren Gruppen, etwa in Präsentationen oder Fachveranstaltungen. Denn wer im Projektalltag gut moderiert, sorgt für Klarheit, für Beteiligung und für Ergebnisse.

Praxisnah, realistisch und wirksam

Allen drei Modulen gemeinsam ist der enge Bezug zur Realität der Teilnehmer. Zwei abwechslungsreiche Tage verbinden Theorie und Praxis. Die Szenen mit der Schauspielerin machen verschiedene Situationen realistisch erfahrbar und gleichzeitig bleibt der geschützte Rahmen für Feedback und Reflexion bestehen. Diese Erfahrung verankert das Gelernte nachhaltig und erweitert den Handlungsspielraum für den Projektalltag.

Ausblick

Mit dem neuen Angebot adressiert DVPzert gezielt die persönlichen Schlüsselkompetenzen im Projektmanagement. Fachwissen und Methoden bleiben wichtig. Ohne wirksame Kommunikation, klare Führung und souveräne Moderation geraten Projekte jedoch schnell ins Stocken. Diese Kompetenzen sind keine Nebensache, sondern unverzichtbare Grundlagen.

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